Hexentanzplatz, Roßtrappe, Bodetal.

Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Geografische Lage: 51° 75' n. B. 11° 05' ö. L.
Höhe: 156 m ü. NN
(Stadt Thale)
Fläche: 38,13 km² (Stadt Thale)
Einwohner: 18820 (Stand 03.2011)

((davon weiblich: 9536; davon männlich: 9284))
Postleitzahl: 06502 (Stadt Thale)
Vorwahl: 03947 (Stadt Thale)
Kfz-Kennzeichen: Hz
Website:
www.bodetal.de

Thale bildet mit den Orten:
Allrode, Almsfeld, Altenbrak, Friedrichsbrunn, Neinstedt, Stecklenberg, Treseburg, Warnstedt, Weddersleben, Wendefurth und Westerhausen
eine Gemeinde.

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Quelle Wikipedia:

Die Siedlung Thale entstand wahrscheinlich zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Erstmals wurde sie 936 im Zusammenhang mit dem benachbarten Kloster Wendhusen erwähnt, das vor 840 als Kanonissenstift als eines der ersten Klöster auf sächsischem Boden gegründet worden war. Das Kloster geriet in der Folgezeit unter die Schutzherrschaft des Stiftes in Quedlinburg.

Das Dorf wurde ab 1231 als Dat Dorp to dem Dale bezeichnet (dessen Geschlecht in latinisierter Form, ab 1288 mit der Ortsbezeichnung de valle, ab 1303 von Thale wiedergegeben wurde). Das Kloster wurde 1525 während des Bauernkriegs zerstört
Seit 1445 lässt sich in Thale eine Eisenhütte nachweisen. Sie wurde nach Verödung im Dreißigjährigen Krieg 1648 als Berghaus zum Wilden Mann wieder aufgebaut, 1670 jedoch völlig zerstört.

1686 entstand eine kleine Hammerschmiede, aus der sich später eine neue Eisenhütte entwickelte, die besonders durch die Nähe zu Erzvorkommen und Holz begünstigt war. Sie existierte bis 1714.

1740 wurde abermals ein Betrieb eröffnet. Kurzzeitig war die Eisenhütte im Besitz von Friedrich dem Großen.

1831 wurde hier die erste schmiedeeiserne Wagenachse, die in Deutschland bis dato gebaut worden war, hergestellt.

1835 wurde das älteste Blechemaillierwerk Europas in Thale gegründet.

Nach dem Anschluss der Stadt an die Eisenbahn 1862 in Richtung Berlin wuchs der Ort und die Zahl der Arbeiter: Während die Eisenindustrie im Jahre 1872 nur 350 Personen beschäftigte, waren es 1905 schon 4.400. Vor allem die Emailleproduktion trug zum internationalem Ruf Thales bei, immerhin waren zu Spitzenzeiten 10 % der weltweiten Produktion aus Thale.

1910 sprachen Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin zu Thalenser Arbeitern.

Ab 1916 wurden in Thale Stahlhelme produziert. Im Zweiten Weltkrieg besaß Thale das Monopol auf diese (seit 1934).

Seit dem 19. Jahrhundert blüht der Fremdenverkehr in Verbindung mit dem radonhaltigen Wasser der Hubertusquelle auf, die 1836 erschlossen worden war. So besuchten verschiedene Literaten wie Heinrich Heine (Die Harzreise) und Theodor Fontane den Ort und besonders das Bodetal. Außerdem genossen vor allem Berliner Touristen die Thalenser Sommerfrische. Dies ermöglichte der Anschluss von Thale 1862 an die Eisenbahn aus Wegeleben.

1909 folgte eine Nebenbahn aus Blankenburg (Harz).

1922 erhielt der Ort das Stadtrecht.

Vom 12. bis zum 14. Juni 2009 war Thale unter dem Motto Thale sagenhaft Veranstaltungsort des Sachsen-Anhalt-Tages, zu dem ca. 200.000 Besucher kamen.

Eingemeindungen:

Seit 21. Dezember 2003 ist die ehemalige Ortschaft Warnstedt Ortsteil.

Am 1. Januar 2009 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Neinstedt und Weddersleben nach Thale eingemeindet.
Das Stadtgebiet vergrößerte sich dadurch von 38,13 km² auf 50,13 km².

Zum 1. Juli 2009 wurden Treseburg und Altenbrak mit den ehemaligen Ortsteilen Wendefurth und Almsfeld in die Stadt Thale eingegliedert.
Die Fläche vergrößerte sich auf 78,47 km².

Am 23. November 2009 erfolgte die Eingemeindung von Friedrichsbrunn und Stecklenberg.
Die Fläche vergrößerte sich dadurch auf 102,79 km².

Am 1. September 2010 wurde Westerhausen aufgrund eines in Kraft getretenen Gesetzes der Landesregierung eingemeindet:
Die Fläche vergrößerte sich somit auf 120,21 km².

Zum 1. Januar 2011 schließlich wurde Allrode ein Ortsteil von Thale.

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Von Thale aus hat man Zugang zum Bodetal.
Das Bodetal überragen Hexentanzplatz, mit der Personenschwebebahn zu erreichen, und die Rosstrappe, zu der ein Sessellift führt.

Von Thale aus führt mit dem Harzer-Hexen-Stieg ein knapp 100 km langer Wanderweg quer durch den Harz nach Osterode und passiert dabei diverse Sehenswürdigkeiten wie den Brocken, das Torfhaus, den Dammgraben, und den Oberharzer Teichen.

Sehenswürdigkeiten in Thale:

Bodetal Therm
e Thale
Tierpark
Bergtheater
Allwetterrodelbahn
Pfarrkirche St. Andreas und St. Petri-Kirche
Kloster Wendhusen
Hüttenmuseum mit Dampfmaschine von 1911
Friedenspark mit Denkmälern
Hexentanzplatz
Walpurgishalle
Homburgwarte
Roßtrappe
Teufelsmauer
Historische Unterstadt
Bau Spiel Haus
Schwimmbad
Kabinenbahn und Sessellift
Funpark Bodetal
Naturpfad Bodetal

 
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